Was ist ein „Personal Learning Environment“?

Kerninhalt des Moduls „Social-Media-Tools für Studium und Beruf“ soll sein, den Studierende aufzuzeigen, wie sich sich eine eigene „Lernwelt“ zusammenstellen können. Das Stichwort lautet „Personal Learning Environment“, kurz PLE.

Was ist das Besondere an einem PLE?

Im Gegensatz zu anderen didaktischen Konzepten für Lernen mit neuen Medien, in denen häufig versucht wird, bestehende Ideen von Lehre auf die neuen Medien aufzustülpen, versuchen PLEs die Lernenden in ihrem selbstgesteuerten Lernen zu unterstützen. Nicht die Dozierenden, sondern die Studierenden kontrollieren und steuern, welche Medien und Tools sie in Ihrem Lernen unterstützen – übersetzt heißt PLE ja auch „personalisierte Lernumgebung“, sie sind damit also ein lernerzentriertes Konzept des Web 2.0.

Social-Media-Tools sind gerade dazu prädestiniert, den Aufbau eines solchen PLE zu unterstützen, dienen sie doch von Grund auf der Kommunikation und Kollaboration. DAbei wird deutlich, dass PLE auch ein technologisches Konzept sind. In ihrer Ergänzungslieferung zum E-Learning-Handbuch definierten Schaffert et al. (S. 15, s. auch hier) PLEs als

„Lernanwendungen, bei denen Lerner verteilte Online-Informationen, -Ressourcen oder -Kontakte einerseits selbst in ihre PLE integrieren können und andererseits auch ihre im Rahmen der PLE vollzogenen Aktivitäten und deren Produkte in anderen Online-Umgebungen auf der Basis von Standards zur Verfügung stellen können.“

Wie erstellt man sich ein PLE?

Stellt sich also die Frage: „Wie erstelle ich als Lernender ein PLE in der Praxis?“ Dank der Social-Media-Tools ist auch dies relativ einfach möglich. Empfehlenswerte Anwendungen dafür sind iGoogle oder Netvibes, die ich im Folgenden kurz vorstellen möchte.

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